Eine folgenreiche Begegnung
Die Idee, neueste statistische Methoden zur automatischen Disposition in die wirtschaftliche Praxis umzusetzen, entstand bereits 1992. Damals trieb der spätere Gründer und heutige CEO der SAF AG, Dr. Andreas von Beringe, bei Johnson & Johnson die Entwicklung eines Prognoseverfahrens für die Absatz-Stück-Planung voran. Prof. Dr. Gerhard Arminger, Wirtschaftsstatistiker an der Universität Wuppertal und ebenfalls Gründer, leistete mit innovativen Optimierungs- und Prognoseverfahren einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg dieses Projekts.
Auf dieser Begegnung gründen sowohl die Idee als auch die Kernkompetenz der SAF: die Umsetzung neuartiger komplexer mathematisch-statistischer Prognoseverfahren in Anwendungssoftware zur vollautomatischen kostenoptimierten Warendisposition.
Ein visionärer Lösungsansatz
Bei der Entwicklung seiner Softwareapplikationen setzt das 1996 gegründete Unternehmen auf den von Prof. Dr. Gerhard Arminger wieder entdeckten innovativen Denkansatz des Demand Chain Management. Im Gegensatz zum viel diskutierten Supply Chain Management, das logistische Abläufe rein von Produzentenseite her angeht, wird die Prozesskette bei diesem Ansatz von ihrem zentralen Treiber, dem Kunden und seinem Kaufverhalten, aus gesteuert und optimiert. Alle Dispositionen innerhalb der Wertschöpfungskette sind am Ziel, die prognostizierte Nachfrage in der Verkaufsstelle optimal zu befriedigen, ausgerichtet.
Die zukunftweisende SAF-Software ermöglicht es erstmals, dispositive Entscheidungen vollautomatisch und zuverlässig auf Basis von Zukunftswerten zu treffen. Damit schafft die SAF die Voraussetzung für erhebliche Kosteneinsparungen bei inner- und außerbetrieblichen Prozessen entlang der gesamten Versorgungskette.
Der SAF-Approach.
Überzeugte Kunden
Als selbst auf einer innovativen Geschäftsidee basierendes Unternehmen tritt dm-drogerie markt als erstes großes Handelshaus gemeinsam mit der SAF den praktischen Beweis an, dass sich mit der SAF-Software erhebliche Einsparpotenziale realisieren lassen. Nach diesem Durchbruch erkannte auch der Handelsriese Metro den Nutzen der automatischen Disposition mit SAF SuperStore und setzte das Programm zunächst in seinen Cash&Carry-Märkten ein. Heute laufen die SAF-Kernprodukte SAF SuperStore, SAF SuperWarehouse und SAF SuperForecast in ca. 4.000 Filialen, 11 Zentrallagern, 15 Ländern und drei Kontinenten.
Erweitertes Produktportfolio
Parallel zum Markterfolg wird das im Kern aus den Software-Engines SAF SuperStore, SAF SuperWarehouse und SAF SuperForecast bestehende Produktspektrum konsequent durch eine ganze Reihe neuer Softwareinstrumente ausgebaut. Damit unterstützt die bisher im wesentlichen auf Handelsunternehmen konzentrierte SAF auch branchen- und unternehmensübergreifende Prozessketten, wie sie von Handel und Industrie im Rahmen neuer logistischer Konzepte wie Vendor Managed Inventory (VMI) und Collaborative Planning Forecasting Replenishment (CPFR) verstärkt realisiert werden.
Inzwischen ist die SAF mit ihrem breiten Produkt- und Service-Portfolio zu einem umfassenden Dienstleister avanciert, der nicht nur im Handel für einen effizienteren Warennachschub sorgt, sondern weit darüber hinaus Optimierungspotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette identifiziert und realisiert. Die SAF-Technologie wird zunehmend auch für Industrieunternehmen interessant, da hier im Zuge der Realisierung von CPFR-Konzepten verstärkt mittelfristige Bedarfsprognosen zur präzisen Planung von Produktionskapazitäten erforderlich sind. Mit SAF SuperForecast etwa bietet die SAF eine Basis für die langfristige prognosegestützte Planung an. SAF SuperForecast ist universell und branchenübergreifend einsetzbar, u.a. in der Konsumgüter-, Automobil- oder sonstigen Fertigungsindustrie sowie im Pharma-, Banken-, Transport- und Dienstleistungssektor.
Da die SAF ein ganzheitliches Lösungskonzept verfolgt, bietet sie ihren Kunden neben der Dispositions- und Planungssoftware auch eine Reihe von Projektmanagement und Analysedienstleistungen an. Dazu zählen die folgenden Produkt- und Service-Reihen:
Das Besondere der SAF-Software
Eines der wesentlichen Assets der SAF im Wettbewerb ist das hohe entwicklungstechnische Know-how, das sich in der Qualität der Software widerspiegelt. Dabei arbeitet SAF bei ihrer Produktentwicklung sehr praxisnah und orientiert sich eng an den Kundenbedürfnissen. Ihre Branchenexpertise aus Lebensmitteleinzel- und -großhandel, Drogerie- und Parfümeriemärkten, Elektro- und Baufachmärkten sowie Discountern und Warenhäusern fließt direkt in die Produkte ein. Darüber hinaus erhält SAF durch eine strategische Partnerschaft mit der SAP AG zusätzliche Erkenntnisse über Technologie- und Marktentwicklungen.
Die SAF-Produkte zeichnen sich durch besondere Eigenschaften aus:
Welche Wettbewerbsvorteile lassen sich konkret mit SAF-Software realisieren? Antworten finden Sie in den Produktbeschreibungen unter Produkte/Übersicht.
Starke Vertriebskanäle
SAF tritt direkt an ihre Kunden heran – ein Vertriebsweg, den sie künftig forcieren will. Im Oktober 2005 wurde dazu eine eigene US-amerikanische Tochtergesellschaft SAF USA, Inc. mit Geschäftssitz in Dallas, Texas, gegründet, die seit Januar 2006 operativ tätig ist. Sie wird den SAF-Vertrieb und die damit zusammenhängenden Dienstleistungen im nordamerikanischen Markt weiter vorantreiben.
Darüber hinaus vertreiben wir SAF-Software international über Kooperationen, insbesondere durch die Partnerschaft mit der SAP AG. Die SAF-Lösungen werden dabei in „SAP F&R“ („Forecast & Replenishment“) integriert, das seinerseits Bestandteil der branchenspezifischen Softwaresuite „SAP SCM“ ist. In Nordamerika werden SAF-Produkte zusätzlich über die Kooperation mit SofTechnics, Inc., USA vertrieben.
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