Gegen die Tücken der Lücken
Präsenzlücken, sogenannte Out-of-Stocks, sind im Handel ein ebenso leidiges wie teures Problem. Wie sie entstehen und wie die Kunden darauf reagieren, wurde in einem bislang einzigartigen Forschungsprojekt untersucht. Bei AdOSA (Advanced Optimal Shelf Availability) gingen durch einen neuen, integrierten Ansatz Wissenschaft, Handel und Industrie dem Phänomen Präsenzlücke erstmals gemeinsam auf den Grund. Beteiligt waren zwölf Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und Wirtschaftsbereichen sowie das Kühne-Institut für Logistik an der Universität St. Gallen und der Unilever-Stiftungslehrstuhl für Absatzwirtschaft, Marketing und Handel an der Universität Jena. Ziel des bis 2007 terminierten Projektes war es, die Produkte in den Filialen mit größerer Zuverlässigkeit verfügbar zu machen, ohne dafür Zusatzkosten, etwa durch höhere Bestände, in Kauf nehmen zu müssen.
Die SAF AG brachte ihr Know-how bei der Zusammenstellung vergleichbarer Warenkörbe für die systematische Erfassung von Regallücken vor Ort ein. Die Kenntnis des filialtypischen Abverkaufsverhalten von unterschiedlich drehenden Artikeln sowie ihre bereits jetzt profunde Kenntnis in dem neueren Forschungsgebiet kam ihr dabei zugute: Die SAF AG konnte damit den interessierten Plattform-Teilnehmern aus Industrie und Handel eine Lösung an die Hand geben, die automatisiert Präsenzlücken misst, bzw. diese erst gar nicht entstehen lässt.
International und interdisziplinär
Die am AdOSA-Projekt beteiligten Unternehmen:
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